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Ultimative Anleitung zum Push Pull Legs Training 2026

Meistere das Push Pull Legs Programm mit evidenzbasierten Strategien für 3, 5 oder 6 Tage pro Woche.

5 min readFuelist Editorial

Verständnis des Push Pull Legs Programms

Das Push Pull Legs (PPL) Programm ist ein beliebter Trainingssplit, der Übungen in drei Hauptgruppen unterteilt:

  • Push: Übungen, die auf Brust, Schultern und Trizeps abzielen.
  • Pull: Übungen, die sich auf Rücken und Bizeps konzentrieren.
  • Beine: Übungen für Quadrizeps, Oberschenkelrückseite und Waden.

Diese Struktur ermöglicht eine effiziente Regeneration und Muskelansprache, wodurch sie für verschiedene Fitnesslevel geeignet ist.

Mechanismen des Muskelwachstums

Muskelhypertrophie oder -wachstum erfolgt durch mehrere Mechanismen:

  1. Mechanische Spannung: Entsteht durch das Heben schwerer Gewichte, was die Muskelfasern stimuliert.
  2. Muskelverletzung: Verursacht durch exzentrische Kontraktionen, die zu Reparatur und Wachstum führen.
  3. Metabolischer Stress: Ansammlung von Metaboliten wie Laktat während hochwiederholter Sätze, die hormonelle Reaktionen fördern, die das Wachstum begünstigen.

Eine Meta-Analyse von Schoenfeld et al. (2021) fand heraus, dass mechanische Spannung und metabolischer Stress entscheidend für die Hypertrophie sind und betont die Notwendigkeit variierter Trainingsintensitäten und -volumina.

Trainingsvariablen in PPL Programmen

Bei der Strukturierung eines PPL Programms sollten folgende Trainingsvariablen berücksichtigt werden:

  • Volumen: Gesamtanzahl der Sätze und Wiederholungen.
  • Intensität: Gewicht, das im Verhältnis zum Maximum gehoben wird (z.B. Prozentsatz des Ein-Wiederholungs-Maximums).
  • Frequenz: Wie oft jede Muskelgruppe pro Woche trainiert wird.

Empfohlene Trainingsvariablen

Trainingsvariable3 Tage/Woche5 Tage/Woche6 Tage/Woche
Gesamt wöchentliche Sätze10–15 pro Muskelgruppe15–20 pro Muskelgruppe20–25 pro Muskelgruppe
IntensitätModerat (65–75% 1RM)Moderat bis Hoch (70–85% 1RM)Hoch (75–90% 1RM)
Frequenz1 Mal pro Muskelgruppe2 Mal pro Muskelgruppe2–3 Mal pro Muskelgruppe

Strukturierung deines PPL Programms

3-Tage PPL Programm

Ein 3-Tage-Programm ist ideal für Anfänger oder Personen mit begrenzter Zeit:

  • Montag: Push (z.B. Bankdrücken, Schulterdrücken, Trizeps-Dips)
  • Mittwoch: Pull (z.B. Kreuzheben, Klimmzüge, Bizepscurls)
  • Freitag: Beine (z.B. Kniebeugen, Beinpresse, Wadenheben)

5-Tage PPL Programm

Dieses Programm ermöglicht mehr Volumen und Frequenz:

  • Montag: Push A (z.B. Schrägbankdrücken, seitliche Hebungen)
  • Dienstag: Pull A (z.B. vorgebeugte Ruderzüge, Face Pulls)
  • Mittwoch: Beine A (z.B. Frontkniebeugen, rumänisches Kreuzheben)
  • Donnerstag: Push B (z.B. Flachbankdrücken, Trizepsstrecken)
  • Freitag: Pull B (z.B. Kabelrudern, Hammer Curls)

6-Tage PPL Programm

Für fortgeschrittene Sportler, die maximales Wachstum anstreben:

  • Montag: Push A
  • Dienstag: Pull A
  • Mittwoch: Beine A
  • Donnerstag: Push B
  • Freitag: Pull B
  • Samstag: Beine B
  • Sonntag: Ruhe

Belege zur Frequenz und Muskelresultaten

Forschung zeigt, dass das Training einer Muskelgruppe 2–3 Mal pro Woche die Hypertrophie signifikant steigern kann im Vergleich zu einmal pro Woche. Eine systematische Überprüfung von Grgic et al. (2020) zeigte, dass ein höheres Frequenztraining zu Effektgrößen von 0,6 bis 1,2 für das Muskelwachstum führte.

Wichtige Erkenntnisse

  • Eine Trainingsfrequenz von 2–3 Mal/Woche ist optimal für Hypertrophie.
  • Höheres Volumen pro Sitzung korreliert mit größeren Muskelgewinnen.
  • Individuelle Reaktionen können je nach Genetik, Ernährung und Regeneration variieren.

Häufige Mythen im PPL Training

Mythos 1: Mehr Volumen bedeutet immer mehr Gewinne

Obwohl Volumen wichtig ist, kann übermäßiges Volumen ohne angemessene Regeneration zu Übertraining führen. Eine Studie von Zourdos et al. (2016) fand heraus, dass moderates Volumen (10–20 Sätze/Woche) effektiv ist, aber mehr nicht immer besser ist.

Mythos 2: Man muss jeden Tag trainieren, um Ergebnisse zu erzielen

Die Trainingsfrequenz sollte an die individuellen Regenerationsfähigkeiten angepasst werden. Studien zeigen, dass 3–5 Tage pro Woche signifikante Ergebnisse liefern können, ohne tägliche Workouts zu erfordern.

Mythos 3: Cardio behindert das Muskelwachstum

Während übermäßiges Cardio den Muskelaufbau beeinträchtigen kann, kann moderate Menge die Regeneration und die kardiovaskuläre Gesundheit verbessern. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2021 bestätigte, dass die Kombination von Krafttraining mit moderatem Cardio die Muskelgewinne nicht negativ beeinflusst.

Fazit

Das Push Pull Legs Programm ist ein effektiver und flexibler Trainingsansatz, der an verschiedene Zeitpläne und Fitnesslevel angepasst werden kann. Für optimale Ergebnisse sollte ein 6-Tage-Programm mit moderatem bis hohem Volumen und Frequenz in Betracht gezogen werden, wobei eine angemessene Regeneration sichergestellt wird. Konzentriere dich auf progressive Überlastung und variierte Intensitäten, um das Muskelwachstum zu maximieren.

Frequently Asked Questions

Welche App empfehlen Sie zum Verfolgen von Kalorien, Proteinaufnahme und Makronährstoffbalance im Rahmen des Push Pull Legs Trainings?

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